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Emir von Katar gab tausende Franken Trinkgeld

Der Scheich von Katar war offenbar zufrieden mit seiner Behandlung in der Schweiz. Er hat Mitarbeitern der Schulthess-Klinik bis zu 3000 Franken geschenkt.

Die Königsfamilie reiste am Weihnachtsabend wegen eines medizinischen Notfalls in die Schweiz: Ein Airbus A319 der katarischen Flotte, der in Zürich-Kloten landete. (27. Dezember 2015)
Die Königsfamilie reiste am Weihnachtsabend wegen eines medizinischen Notfalls in die Schweiz: Ein Airbus A319 der katarischen Flotte, der in Zürich-Kloten landete. (27. Dezember 2015)
Heidelberger / Schmid
Erlitt in Marokko einen Beinbruch: Der Ex-Emir Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani wird in der Schulthess-Klinik behandelt.
Erlitt in Marokko einen Beinbruch: Der Ex-Emir Scheich Hamad bin Khalifa al-Thani wird in der Schulthess-Klinik behandelt.
Keystone
Ganz links Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, damals noch Kronprinz, neben dem Emir von Kuwait, seinen Eltern sowie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in Doha. (4. Dezember 2012)
Ganz links Scheich Tamim bin Hamad Al Thani, damals noch Kronprinz, neben dem Emir von Kuwait, seinen Eltern sowie UN-Generalsekretär Ban Ki-moon in Doha. (4. Dezember 2012)
Fadi Al-Assaad, Reuters
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Der Besuch des ehemaligen Emirs von Katar am 26. Dezember 2015 war für den Scheich ein kostspieliges Unterfangen – allein die Nachtlandungen der drei Flugzeuge kostete fast 14'000 Franken. Offenbar war Scheich Hamad bin Khalifa mit seinem Aufenthalt und der Operation in der Zürcher Schulthess-Klinik aber sehr zufrieden.

So zufrieden, dass er allen Mitarbeitern der Klinik, mit denen er zu tun hatte, ein grosszügiges Trinkgeld zurückliess, wie Radio Top herausgefunden hat. Demnach soll der Katari bis zu 3000 Franken verschenkt haben. Nicht ganz unproblematisch für die Klinik, denn generell gilt, dass das Spitalpersonal keine grossen Geschenke annehmen darf.

Die Geschäftsführerin der Klinik, Andrea Rytz, hat gegenüber Radio Top bestätigt, dass der Scheich sehr grosszügig gewesen sei. «So etwas haben wir noch nie erlebt. Ein normales Trinkgeld bei uns beträgt 20 bis 50 Franken.» Sie hätten juristisch abgeklärt, ob die Mitarbeiter das Geld annehmen dürfen. Die Klinikleitung habe sich dazu entschlossen den Mitarbeitern bis zu 150 Franken zu lassen, den Rest des Geldes in eine Gemeinschaftskasse fliessen zu lassen.

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