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Eklat um Organisation der Jenischen

Der gesamte Vorstand der Dachorganisation der Fahrenden müsse zurücktreten, fordern die Behörden. Es geht um Geldprobleme.

Die Standplätze sorgen auch innerhalb der jenischen Gemeinschaft für Differenzen: Jenische bringen bei Bern einen Wohnwagen in Position. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)
Die Standplätze sorgen auch innerhalb der jenischen Gemeinschaft für Differenzen: Jenische bringen bei Bern einen Wohnwagen in Position. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

Seit den Protesten der Fahrenden im Frühling ist viel passiert: Einige Gemeinden haben vorübergehend Standplätze zur Verfügung gestellt. Und damit die rund 3000 Jenischen, die noch als ­Fahrende unterwegs sind, endlich genügend Plätze erhalten, setzt der Bund eine Arbeitsgruppe ein. Auch Sprache und Kultur der nationalen Minderheit sollen gefördert und die Öffentlichkeit besser für die Bedürfnisse der Jenischen sensibilisiert werden. Für all das ist der Bund bereit, ab 2016 seinen jährlichen Beitrag zugunsten der Jenischen um 300'000 Franken auf insgesamt rund 700'000 Franken aufzustocken.

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