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Eine staatstragende Partei im Krebsgang

Die FDP ist nur noch ein Schatten jener Reformkraft, die das Land geprägt hat. Die undankbare Rolle als Mittepartei, unklare Positionen und der Mangel an profilierten Köpfen werden dem Freisinn auch in Zukunft zusetzen.

Schlechte Perspektiven: FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli (rechts) und Nationalrat Christian Lüscher (GE).
Schlechte Perspektiven: FDP-Parteipräsident Fulvio Pelli (rechts) und Nationalrat Christian Lüscher (GE).
Keystone

«Machiapelli» sollte er heissen, der stets leicht abwesend wirkende FDP-Präsident Fulvio Pelli. Wie schon beim 2009 abgewehrten CVP-Angriff auf den FDP-Bundesratssitz konnte der gewiefte Taktiker auch bei den jüngsten Bundesratswahlen die SP als Wahlhelferin gewinnen. Kaum war Schneider-Ammann gewählt, wurde hinter den Kulissen die grosse Rochade eingefädelt – und die bürgerliche Mitte schob SP-Frau Simonetta Sommaruga ins Justizdepartement ab.

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