Zum Hauptinhalt springen

Eine Nummer für allerletzte Notfälle

Kurz vor dem Ertrinken, ein letztes Telefon. Am anderen Ende: Aktivisten, die von Zürich aus versuchen, die Rettung von Flüchtlingen zu organisieren. Manchmal erfolgreich. Oft nicht.

Wenn sich Flüchtlinge aus Nordafrika auf den Weg nach Europa machen, ist die Nummer von Alarmphone oft die letzte Rettung. Foto: Omar Marques (Getty Images)
Wenn sich Flüchtlinge aus Nordafrika auf den Weg nach Europa machen, ist die Nummer von Alarmphone oft die letzte Rettung. Foto: Omar Marques (Getty Images)

Es ist eine Szene, wie sie sich im Mittelmeer zwischen Libyen und Italien schon viele Male abgespielt hat. Zwei Holzschiffe, voll beladen mit je rund 500 Flüchtlingen, sind in den frühen Morgenstunden in Seenot geraten. Ein drittes, kleineres Boot haben sie im Schlepptau. Auf einmal gerät eines der grösseren in Schieflage. Es sinkt. Hunderte Menschen fallen ins Meer und kämpfen um ihr Leben. «Viele sind im Wasser, sie ertrinken. Viele sind schon tot!», ruft ein Mann in sein Handy.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.