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Eine neue Aschewolke nähert sich der Schweiz

Wegen der Wind- und Wetterlage ist eine neue Aschewolke im Anzug. Doch eine grosse Gefahr geht laut Meteorologen nicht von ihr aus – dank des Regens.

Der Betrieb auf Europas Airports ist zur Normalität zurückgekehrt: Landendes und startendes Flugzeug auf dem Flughafen Frankfurt am 21. April.
Der Betrieb auf Europas Airports ist zur Normalität zurückgekehrt: Landendes und startendes Flugzeug auf dem Flughafen Frankfurt am 21. April.
Reuters
Seine Kraft lässt nach: Der Eyjafjallajökull am 20. April 2010.
Seine Kraft lässt nach: Der Eyjafjallajökull am 20. April 2010.
Keystone
Düstere Aussichten: Eine Satellitenaufnahme zeigte, wie sich die Aschenwolke allmählich über Europa ausbreitet.
Düstere Aussichten: Eine Satellitenaufnahme zeigte, wie sich die Aschenwolke allmählich über Europa ausbreitet.
Reuters
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Der isländische Vulkan Eyjafallajokull speit seit fast einer Woche gewaltige Mengen Staub, Asche und Gas in die Atmosphäre. Nachdem Ende letzter Woche eine erste Aschewolke die Schweiz bedeckte, nähert sich nun aufgrund einer starken Nordwestströmung in der Höhe eine neue Wolke der Schweiz, wie der Wetterdienst Meteonews aktuell berichtet. Diese werde nach aktuellen Modellen die Schweiz am Dienstag wohl nur am Rand berühren.

Vorhersagen der Universität von Köln besagen laut dem Bericht, dass sich der Feinstaub aus der vulkanischen Asche am heutgen Dienstag erneut über der Schweiz ausgebreitet hat – jedoch ohne einen kritschen Wert zu erreichen. Im Gegensatz zu der stabilen und trockenen Wetterlage des letzten Wochenendes sei die jetzige Gefahrensituaton für die Luffahrt deutlich weniger ausgeprägt, da nun vielerorts Regenschauer die Feinpartikel aus der Luft waschen. Weiter zeige die Höhenströmung die Tendenz, sich weiter nach Osten zu verlagern. Dies werde das Problem des vulkanischen Feinstaubs für die Schweiz weiter abschwächen.

Höheres Risiko im Norden und Osten Europas

Dagegen bleibt die Lage laut Meteonews in Nordschottland, den Niederlanden, Dänemark, Nord- und Ostdeutschland, Polen, Westrussland und in Teilen Skandinaviens weiterhin problematisch. Die kritsche Lage in diesen Ländern sei vor allem von der Explosivität des Vulkans abhängig, die allerdings schwierig einzuschätzen ist. Es sei aber auch für diese Länder eine gewisse Verbesserung zu erwarten, da die Strömung eingelagerte Niederschlagszonen mit sich bringt.

Bis Ende der Woche dreht die Höhenströmung über Westeuropa laut den Meteorologen auf West und später auf Südwest. Falls dann der Vulkan weitere Aschewolken ausspeit, werden diese durch die Strömungssituaton vor dem europäischen Festland blockiert und so grosse Teile des Kontinents verschont. Im Gegensatz dazu könnte sich die Situaton im Westen Islands und insbesondere in dessen Hauptstadt Reykjavik verschlechtern, die bis jetzt von der Asche verschont wurden.

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