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«Ein Wechsel wäre ein Skandal»

Justizministerin Widmer-Schlumpf liebäugelt mit der Übernahme des Finanzdepartements, obwohl ihre Wiederwahl 2011 ungewiss ist. Politiker von links bis rechts finden, sie dürfe nicht wechseln.

Härtetest: Mitten in der Finanzkrise 2008 ist Eveline Widmer-Schlumpf für den erkrankten Merz eingesprungen.
Härtetest: Mitten in der Finanzkrise 2008 ist Eveline Widmer-Schlumpf für den erkrankten Merz eingesprungen.
Keystone

Seine Bundesrätin sei «offen» für die Nachfolge des abtretenden Finanzministers Hans-Rudolf Merz, sagt BDP-Präsident Hans Grunder. Und bestätigt damit die Aspirationen, die Justizministerin Eveline Widmer-Schlumpf in Bundesbern nachgesagt werden – Aspirationen, die kaum überraschen können. Denn der Staatshaushalt war schon im Bündner Regierungsrat Widmer-Schlumpfs Ressort; sie amtete während mehrerer Jahre als Präsidentin der Finanzdirektorenkonferenz – und, auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise 2008, auch als allseits beklatschte Stellvertreterin für den erkrankten Merz.

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