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Ein Sprachenpass für Ausländer

Ein neues Papier, auf dem festgehalten wird, wie gut Ausländer eine Landessprache beherrschen? Wie das funktioniert – und was es bringen soll.

Fremdsprachige Ausländer sollen künftig eine Deutschprüfung absolvieren. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)
Fremdsprachige Ausländer sollen künftig eine Deutschprüfung absolvieren. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Das neue Dokument kann künftig für viele Ausländer eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielen: der Schweizer Sprachenpass. Er soll ab 2017 festhalten, wie gut fremdsprachige Ausländer in der Schweiz Deutsch, Französisch oder Italienisch sprechen und schreiben. In vielen Fällen – wie etwa bei der Jobsuche – wird er wohl freiwillig sein. Fordern aber Behörden Sprachkenntnisse ein, wie beispielsweise bei der Einbürgerung, werden fremdsprachige Ausländer wohl künftig den Schweizer Sprachenpass benötigen – sofern sie kein anderes, den internationalen Standards entsprechendes Zeugnis vorweisen können.

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