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Ein Händedruck und seine Folgen

Müssen Schüler ihrer Lehrerin die Hand geben, wenn sie das aus religiösen Gründen nicht wollen? Nein, findet eine Baselbieter Schule. Und gerät damit schweizweit in die Kritik.

Braucht es vereinheitlichte Regeln und Ausnahmen für das Verhalten an Schweizer Schulen? Foto: Eric Cabanis (AFP, Getty Images)
Braucht es vereinheitlichte Regeln und Ausnahmen für das Verhalten an Schweizer Schulen? Foto: Eric Cabanis (AFP, Getty Images)

Irgendwann am Sonntag, die Geschichte über die Handschlagverweigerer aus dem Baselbiet stand schon einige Stunden im Netz, fanden sich Telefonnummer und Mailadresse von Jürg Lauener an einer Stelle wieder, wo er sich das nicht gewünscht hätte: auf dem deutschen Hetzblog «Politically Incorrect». Lauener ist Rektor der Sekundarschule in Therwil BL, jener Schule, die für zwei muslimische Jugendliche eine Sonderregel eingeführt hat: Ihnen ist als einzigen Schülern erlaubt, ihrer Lehrerin zur Begrüssung die Hand nicht zu geben – weil sie angaben, dass sich ein Handschlag nicht mit ihrer religiösen Überzeugung vertrage.

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