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Ein eigenes Passbüro für Novartis-Angestellte

Basel denkt über eine Einwohnermeldestelle auf dem Novartis-Campus nach. Kritiker monieren eine Bevorzugung der Novartis-Angestellten und befürchten eine «Zwei-Klassen-Gesellschaft»

Stadt in der Stadt: Auf dem Novartis Campus könnte ein Mitarbeiter des Spiegelhofs ein- oder mehrmals pro Woche Kunden betreuen.
Stadt in der Stadt: Auf dem Novartis Campus könnte ein Mitarbeiter des Spiegelhofs ein- oder mehrmals pro Woche Kunden betreuen.
Pino Covino

Wenn Herr und Frau Basler für ihre Ferien einen neuen Pass brauchen, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich in die Warteschlangen im Spiegelhof einzureihen und dabei lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen. Auf mehr Bequemlichkeit dürfen Mitarbeiter von Novartis hoffen. Sie können sich möglicherweise schon bald den Gang zum Amt ersparen. In einer Machbarkeitsstudie prüft der Kanton Basel-Stadt, ob es sich lohnen würde, auf dem Novartis-Campus eine eigene Einwohnermeldestelle zu eröffnen. Dies bestätigen Novartis und Lukas Huber, Leiter Bevölkerungsdienste und Migration des Kantons Basel-Stadt.

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