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«Du wirst zur Zielscheibe»

Sie wollen ihren Namen nicht öffentlich nennen, sie verstecken sich, manche sind krank: Wie es türkischen Nato-Soldaten und ihren Familien ergeht, die plötzlich auf Terrorlisten aus Ankara stehen.

Ein Soldat betritt das Nato-Hauptquartier in Brüssel. Foto: Reuters

Ein Soldat betritt das Nato-Hauptquartier in Brüssel. Foto: Reuters

Die Türkei stellt die zweitgrösste Armee in der Nato, einige Dutzend türkische Offiziere sind in Belgien stationiert, dem Sitz des Nato-Hauptquartiers. Nach dem gescheiterten Militärputsch hat sie die Regierung in Ankara bis auf wenige Ausnahmen ausgetauscht. Hohen Offizieren wird vorgeworfen, den Coup geplant zu haben. Viele derjenigen, die zurück­beordert wurden, sitzen heute in Haft. Etwa 100 Soldaten und ihre Angehörige haben in Belgien Asyl beantragt. Einige treffen sich regelmässig in Brüssel. Sie sprechen über ihre Lage, wollen aber anonym bleiben – aus Angst vor Repressionen gegen Angehörige in der Türkei:

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