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Drohung gegen Swiss-Maschine: Kein Sprengsatz an Bord gefunden

Ein Airbus A320 der Swiss musste gestern Nachmittag wegen einer Bombendrohung in Genf notlanden. Ein Sprengsatz wurde jedoch nicht gefunden. Alle 142 Passagiere sind wohlauf.

Nach dem Schrecken an Bord: Die Passagiere wurden über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert.
Nach dem Schrecken an Bord: Die Passagiere wurden über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert.
Keystone

Der Airbus A320 war in Zürich gestartet und auf dem Weg nach Malaga in Spanien.

Dass Passagiere wegen einer Bombendrohung ein Swiss-Flugzeug über Notrutschen verlassen mussten, habe es bisher noch nie gegeben, wie Swiss-Sprecher Franco Gullotti gegenüber tagesanzeiger.ch/Newsnetz bestätigt. «Ich kann mich an eine ähnliche Situation nicht erinnern.»

Die Bombendrohung sei aus Spanien bei der Swiss eingetroffen, so Gullotti. Sie sei jedoch nicht direkt erfolgt. Die Information wurde von spanischen Behörden übermittelt. Die Drohung betraf den Flug LX 2114.

Die Maschine drehte nach der Bombendrohung über Frankreich ab und setzte kurz nach 15 Uhr zu einer Notlandung mitten auf der Piste des Genfer Flughafens an, sagte Philippe Roy, Sprecher des Flughafens Genf-Cointrin.

Maschine wird durchsucht

Die Passagiere seien über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert worden. Anschliessend wurde die Maschine weggerollt. Ab 17.30 Uhr wurde das Flugzeug während zweieinhalb Stunden abgesucht. Eine Bombe fanden die Sicherheitsspezialisten allerdings nicht.

Die Passagiere erhalten am späten Abend einen Ersatzflug. Zuvor wird ihr Gepäck kontrolliert. In Genf war der Flugbetrieb während eineinhalb Stunden beeinträchtigt. Acht Flüge wurden annulliert oder über Lyon umgeleitet. Andere Flüge konnten erst verspätet starten oder landen.

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