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Direkt beim Apotheker impfen

Für den Schutz gegen die Grippe soll es keine ärztliche Verordnung mehr brauchen: Das schlägt der Bund vor.

Ärzte oder Apotheker? Jetzt geht der Streit los, wer Spritzen setzen darf. Foto: Keystone
Ärzte oder Apotheker? Jetzt geht der Streit los, wer Spritzen setzen darf. Foto: Keystone

Schweizerinnen und Schweizer seien zu impffaul, findet das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Wie aus der gestern publizierten BAG-Strategie zur Grippeprävention hervorgeht, war die Impfquote nach den letzten Messungen deutlich tiefer als erhofft. So liessen sich in der Saison 2010/11 nur gerade 42 Prozent der sogenannten Risikogruppen (insbesondere Senioren und chronisch Kranke) eine Spritze gegen Influenza verpassen – die angestrebte Quote lag bei 75 Prozent. Die Tendenz scheint weiter rückläufig: In der letztjährigen Grippesaison waren demnach nur 37 Prozent der über 65-Jährigen geimpft, bei den chronisch Kranken gar nur ein knappes Drittel.

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