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«Dieser Kontakt kann für Minderjährige verstörend sein»

Obwohl Cybergrooming im klassischen Sinne kein Massenphänomen ist in der Schweiz, sollte man Kinder und Jugendliche bereits früh vor möglichen Übergriffen warnen, sagt Lilian Suter.

Frau Suter, die neueste James-Studie über den Medienkonsum von Jugendlichen in der Schweiz warnt vor Cybergrooming. Was ist das?

Laut der James-Studie hat dieses Phänomen stark zugenommen in den letzten Jahren.

So definiert, gab ein Drittel der Befragten an, online bereits ungefragt sexuell belästigt worden zu sein. Bei den 18- bis 19-Jährigen war es sogar die Hälfte. Damit liegen diese Zahlen signifikant höher als in den Vorjahren. Weshalb?

Oder liegt es an der vermehrten Nutzung von Apps wie Instagram oder Tinder?

Wer sind denn mögliche Cybergrooming-Täter und was wollen sie?

Wie gehen die Täter dabei vor?

Wie können sich die Jugendlichen gegen Cybergrooming schützen?

Und wenn es doch zu einem Treffen kommt? Könnte ja sein, dass tatsächlich ein Schwarm oder ein potenziell neues Gspänli hinter den Nachrichten steckt …

Was kann das Umfeld tun, damit Kinder und Jugendliche nicht in die Cybergrooming-Falle geraten?