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«Die Uni Genf hat einen Plan B»

Die Studenten der Uni Genf brauchten sich keine Sorgen zu machen, heisst es aus der Hochschule. Zu Erasmus gebe es eine Alternative.

«Coimbra ist eine Alternative»: Luftansicht der Stadt Genf.
«Coimbra ist eine Alternative»: Luftansicht der Stadt Genf.
Keystone

Nach dem Stopp des Arbeitsmarktabkommens mit Kroatien setzte die Europäische Union die Verhandlungen zu Erasmus aus. In der Westschweiz jedoch hat man anscheinend noch einen Trumpf in der Hand. «Coimbra ist eine Alternative», sagt Olivier Vincent, Koordinator des Erasmus-Programms an der Uni Genf, zur «Tribune de Genève». Das Programm unterstehe anders als Erasmus nicht der EU.

Schweizweit sei die Uni Genf die einzige Hochschule, die an dem Programm teilnehme, das seinen Namen an die älteste Universitätsstadt von Portugal anlehnt. Unter dessen Mitgliedern figurieren renommierte Namen: Oxford, Cambridge, Heidelberg, Bologna und Siena beispielsweise. Seit neustem sei auch Istanbul dabei. Die Studenten brauchten sich also keine Sorgen zu machen: «Wir haben einen Plan B», sagt Olivier Vincent zur «Tribune de Genève».

Offener Brief der Hochschulen

In einem offenen Brief haben sich derweil heute die Schweizer Hochschulen an den Bundesrat gewandt. Nach dem Ja zur Masseneinwanderungsinitiative solle er «alle möglichen und erdenklichen Massnahmen» ergreifen, damit die Schweiz als gleichberechtigtes Mitglied an den EU-Programmen Horizon 2020 und Erasmus teilnehmen kann.

Man sei sich bewusst, dass die Rettung der Schweizer Teilnahme an diesen Programmen nur ein kleiner Teil eines viel weiterreichenden Problems für die Schweiz sei, schrieben die Universitäten, ETHs und Akademien, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen.

AFP/kle

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