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Die SVP will Inländervorrang kantonal umsetzen

Nach dem Ja des Tessins plant die Partei in St. Gallen eine Initiative. Weitere Kantone wollen folgen.

Unbewachter Grenzübergang zwischen Schweiz und Österreich: In Grenzregionen wie dem Kanton St. Gallen sind die lokalen Arbeitskräfte unter Druck.
Unbewachter Grenzübergang zwischen Schweiz und Österreich: In Grenzregionen wie dem Kanton St. Gallen sind die lokalen Arbeitskräfte unter Druck.
Keystone

Der Kanton Tessin entschied vergangenen Sonntag, inländische Arbeitskräfte bevorzugt zu behandeln – sehr zum Unmut zahlreicher Bundesparlamentarier, die erst letzte Woche den «Inländervorrang light» beschlossen hatten.

Nun aber soll auch der Kanton St. Gallen den Alleingang wagen. Wie der kantonale SVP-Präsident Walter Gartmann bestätigt, arbeitet die Partei «intensiv» an einer kantonalen Volksinitiative zum Inländervorrang. «Arbeitnehmer aus Österreich und aus Deutschland setzen unsere lokalen Arbeitskräfte unter Druck», sagt Gartmann. Spätestens nach dem Entscheid des Nationalrats, die Masseneinwanderungsinitiative sanft umzusetzen, sei klar gewesen, dass man selbst tätig werden müsse.

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