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«Die SP pokert sehr hoch»

Die SP bricht mit der alten Zauberformel mit einem argumentativen Schlenker. Die Strategie ist nicht ganz risikolos.

Es sei nicht einzusehen, weshalb FDP und SVP trotz grossem Sitzverlust im Bundesrat gestärkt werden sollten: SP-Präsident Christian Levrat. Rechts: SVP-Fraktion im Nationalratssaal.
Es sei nicht einzusehen, weshalb FDP und SVP trotz grossem Sitzverlust im Bundesrat gestärkt werden sollten: SP-Präsident Christian Levrat. Rechts: SVP-Fraktion im Nationalratssaal.
Reuters / Keystone

Als Alain Berset gestern Nachmittag von der SVP-Fraktion angehört wurde, erhielt Parteipräsident Toni Brunner ein SMS: Die SP hatte sich soeben einstimmig für die Wiederwahl von Eveline Widmer-Schlumpf entschieden. Brunner fragte den Bundesratskandidaten Berset, was er dazu sage, worauf sich dieser leicht aus der Affäre ziehen konnte: «Ich war in der Fraktionssitzung nicht anwesend.» Das sorgte für Belustigung. Auch Pierre-Yves Maillard, der später angehört wurde, konnte so eine Stellungnahme umgehen, er ist nicht Mitglied der Bundeshausfraktion.

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