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Die Sicherheit steht über allem

Die Nagra hat mit ihrem Vorschlag, noch zwei Standorte für ein Atomendlager zu berücksichtigen, die Sicht der Wissenschaft aufgezeigt. Es braucht weitere Untersuchungen.

Erst dank neuen Daten konnte die Nagra sorgfältig die Standorte vergleichen: Probebohrung im Felslabor Grimsel der Nagra an der Gerstenegg oberhalb Guttannen BE. Foto: Alessandro della Valle (Keystone)
Erst dank neuen Daten konnte die Nagra sorgfältig die Standorte vergleichen: Probebohrung im Felslabor Grimsel der Nagra an der Gerstenegg oberhalb Guttannen BE. Foto: Alessandro della Valle (Keystone)

Der Entscheid der Nagra scheint auf den ersten Blick voreilig: Nur noch zwei Standorte kommen für die Lagerung radioaktiver Abfälle infrage. Die Gebiete Zürich-Nordost und Jura-Ost sollen dafür in den nächsten Jahren weiter untersucht werden. Weggefallen sind der Wellenberg, das Gebiet Jura-Südfuss und Südranden für die Lagerung schwach- und mittelradioaktiver Abfälle, Nördlich Lägern, um hochradioaktiven Abfall zu bunkern. Die Nagra hat nun die Auswahl stark eingeengt. Die Betroffenheit der Bevölkerung in den ausgewählten Gebieten steigt damit nachvollziehbar.

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