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Die Schweiz ist schier atemberaubend naiv

Ueli Maurer und der Bund lassen sich von China in das Projekt neue Seidenstrasse einbinden – und fallen damit auf die Tricks einer Diktatur herein.

Die chinesische und die Schweizer Delegation während eines Treffens in der Grossen Halle des Volkes. Foto: Keystone

Die chinesische und die Schweizer Delegation während eines Treffens in der Grossen Halle des Volkes. Foto: Keystone

Kai Strittmatter

Es gibt Dinge, die ändern sich ohne Unterlass. China zum Beispiel. Und es gibt Dinge, die verharren auf ewig im Gestern. Unser Bild von China etwa, das vielen Europäern seit Jahrzehnten vor allem durch ihre Faulheit, ihre Blindheit und ihren Opportunismus diktiert wird. Im Falle der Schweiz ist diese Schlafwandlerei erstaunlich lange erstaunlich gut gegangen: Was hat man verdient! Und doch gibt es in der Geschichte Momente, in denen eine solche Diskrepanz zwischen Bild und Wirklichkeit mit einem Mal fatale Folgen zeitigen kann: Jetzt ist ein solcher Moment.

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