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«Die Position der Schweizer Regierung hat sich geändert»

Colenco habe von den Schweizer Behörden wiederholt grünes Licht für den Bau von Anlagen im Iran erhalten, sagt der Chef der Technologie-Firma. Bis 2009 – dann habe die Regierung ihre Position geändert.

«Die Schweiz entschied sich, eben auch strenger zu sein»: Colenco-Chef Roberto Gerosa, Colenco-Hauptsitz in Baden (oben rechts), Colenco-Kraftwerk, Bundesrätin Doris Leuthard.
«Die Schweiz entschied sich, eben auch strenger zu sein»: Colenco-Chef Roberto Gerosa, Colenco-Hauptsitz in Baden (oben rechts), Colenco-Kraftwerk, Bundesrätin Doris Leuthard.

Vom Jahr 2007 an arbeitete die damals schweizerische Firma Colenco am Bau einer Kernkraftanlage im Iran, wie Colenco-Chef Roberto Gerosa heute gegenüber Redaktion Tamedia bestätigte. Dabei habe man von Anfang an mit dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) zusammengearbeitet. «Man hat uns bestätigt, dass dieses Engagement von den Sanktionen gegen den Iran nicht betroffen ist, weil es als nicht gefährlich erachtet wird», so Gerosa.

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