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«Die Nichtnennung der Nationalität steigert den Unmut»

Soll in der Polizeimeldung die Täter-Nationalität nicht mehr genannt werden? Was Bürgerliche dem Vorstoss der Linken entgegnen.

Verhaftung an der Langstrasse: Spielt die Herkunft des Täters für die Tat eine Rolle?
Verhaftung an der Langstrasse: Spielt die Herkunft des Täters für die Tat eine Rolle?
Martin Ruetschi, Keystone

In Zürich sollen Nationalitätsangaben aus den Polizeimeldungen verschwinden. Eine Parlamentsmehrheit aus SP, Grünen, Grünliberalen und AL will dies durchsetzen. Dagegen wehren sich die Bürgerlichen. Die SVP hat bereits einen Ablehnungsantrag gestellt.

«Wir befürworten völlige Transparenz», sagt Roger Liebi, Gemeinderat und Präsident der Stadtzürcher SVP. «Die Bevölkerung hat ein Recht zu wissen, woher Straftäter kommen.» Die Kriminalitätsrate unter Ausländern liege höher als unter Schweizern. Herkunftsangaben in Polizeimeldungen bildeten die Wirklichkeit ab. Indem man versuche, solche Probleme zu vertuschen, mache man sie nur noch schlimmer. In allen anderen Bereichen fordere die linke Offenheit, nur hier nicht. «Das geht nicht auf», sagt Liebi.

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