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«Die küssen sich, was tun wir?»

Obwohl Politiker einschreiten wollten, nahm die Skandalnacht ihren verhängnisvollen Lauf: Nun ist Jolanda Spiess, die Hoffnung der Zuger Grünen, politisch schwer angeschlagen.

Nach ihrem steilen Aufstieg blickt Jolanda Spiess nun einer ungewissen Zukunft als Politikerin entgegen. Foto: Joseph Khakshouri (RDB)
Nach ihrem steilen Aufstieg blickt Jolanda Spiess nun einer ungewissen Zukunft als Politikerin entgegen. Foto: Joseph Khakshouri (RDB)

Jolanda Spiess eilt durch die Küche ihrer Wohnung in Oberwil bei Zug, bedient Wasserkocher, stellt Milch und Zucker auf den Tisch, reicht den Kindern ein Znüni. Und erzählt derweil von der Nacht, die alles verändert hat, unbewegt, als wäre ihr das alles nicht selbst passiert. Alle paar Minuten vibriert ihr Telefon, Journalisten, Anwälte, Bekannte. Sie ignoriert es. Vier Monate ist es her, dass alle Welt von der Landammann-Feier kurz vor Weihnachten erfuhr, die als Zuger Sexaffäre in die Medien eingehen sollte und die Beteiligten bis heute beschäftigt. Es steht der Verdacht im Raum, es könnte ein «Delikt gegen sexuelle Integrität» vorliegen, SVP-Parteipräsident Markus Hürlimann sass deswegen eine Nacht im Gefängnis.

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