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Die kleine Nationalratswahl

Die Zürcher Wahlen vom kommenden Sonntag gelten als Mini-Version der Nationalratswahlen. Drei Parteien können am Sonntagabend zuverlässige Schlüsse für den Herbst ziehen.

Die Nationalratswahl ist grösstenteils ein Abbild der Zürcher Kantonsratswahl: Rathaus am Limmatquai.
Die Nationalratswahl ist grösstenteils ein Abbild der Zürcher Kantonsratswahl: Rathaus am Limmatquai.
Keystone

Baselland hat sein neues Parlament gewählt, am Wochenende ist Zürich dran. Eine Woche darauf wählen die Kantone Tessin und Luzern. Für die nationale Politik sind diese Wahlen von Bedeutung, denn die Gestaltungskraft einer Partei misst sich massgeblich an deren Präsenz in den Kantonen.

Die Wahl in Zürich vom kommenden Sonntag interessiert noch aus einem andern Grund: Sie gilt als zuverlässigster Gradmesser für die Nationalratswahlen, die ein halbes Jahr später stattfinden. Ähnlich wie in Deutschland, wo die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen als «kleine Bundestagswahl» bezeichnet wird, ist auch bei der Zürcher Wahl vom «schweizerischen Abbild im Kleinen» die Rede. Nordrhein-Westfalen beherbergt einen Fünftel der bundesweiten Stimmberechtigten, das trifft auch auf den Kanton Zürich, verglichen mit der Schweiz, ungefähr zu.

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