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Die Katar-Connection des Fifa-Chefs

Infantinos Beziehung zu einem Katarer machen seine Treffen mit Bundesanwalt Lauber noch heikler.

Kennen einander: Nasser Al-Khelaifi und Gianni Infantino. Foto: PD

Kennen einander: Nasser Al-Khelaifi und Gianni Infantino. Foto: PD

Oliver Zihlmann@oliver_zihlmann
Christian Brönnimann@ch_broennimann

«Nötig», «erforderlich», ja sogar «essenziell». So beschrieb Bundesanwalt Michael Lauber an einer eigens anberaumten Pressekonferenz diesen Mittwoch seine Treffen mit Fifa-Präsident Gianni Infantino.

Der oberste Schweizer Ermittler führt seit 2015 rund 25 Strafverfahren im Zusammenhang mit der Fifa und Fussballfunktionären. Im Februar 2016 kam Infantino an die Spitze des Weltverbandes und versprach, aufzuräumen. Die Treffen im März und im April 2016 zwischen dem neuen Fifa-Präsident und dem Chefermittler erscheinen auf den ersten Blick also durchaus vernünftig. Nur: Infantino war schon damals keinesfalls ein unabhängiger Aufräumer. Er war bereits in einer ganzen Reihe von Punkten mit Laubers Fussballverfahren verbunden. Zum Beispiel über einen Mann namens Nasser Al-Khelaifi.

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