Zum Hauptinhalt springen

Die grosse Angst vor klugen Köpfen

Nach der Wahl von Roger de Weck zum SRG-Generaldirektor diskreditiert die SVP wieder einmal einen Intellektuellen. Das sollte zu denken geben. Ein Kommentar zu einer Umwertung.

Begeisterte das rechte Lager nicht: Roger de Weck, neuer SRG-Generaldirektor.
Begeisterte das rechte Lager nicht: Roger de Weck, neuer SRG-Generaldirektor.
Keystone

Die Zürcher SVP-Nationalrätin Natalie Rickli bezeichnet den neuen SRG-Generaldirektor Roger de Weck als einen Intellektuellen. Das ist sicher nicht falsch. Auch viele andere Kommentatoren sagten nach der überraschenden Wahl des ehemaligen Chefredaktors von «Tages-Anzeiger» und «Zeit» das Gleiche.

Aufhorchen lässt allerdings, dass die Winterthurerin «Intellektueller» als Kampfbegriff benutzt. Ein Intellektueller als oberster Chef des öffentlichen Fernsehens? Ungeheuerlich. Die SVP-Strategen sehen bereits das Fundament der Schweiz bröckeln und wollen die Wahl Roger de Wecks auf die politische Agenda in Bundesbern setzen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.