Zum Hauptinhalt springen

«Die ganze Schweiz wird zum Risikogebiet»

Der Bund plant, die Grenzwerte für Radon bis 2014 zu senken. Anlass ist eine Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO). 50'000 bis 100'000 Gebäude müssten saniert werden.

Für das natürlich vorkommende radioaktive Gas, das geruchlos aus dem Boden austritt, soll künftig in Gebäuden der Wert von 300 Becquerel nicht überschritten werden, wie die «SonntagsZeitung» schreibt. Momentan liegt die Grenze bei 1000 Becquerel. Bei einem tieferen Grenzwert wird laut Bundesamt für Gesundheit (BAG) «die ganze Schweiz zum Risikogebiet».

«Wir schätzen, dass in 50'000 bis 100'000 ­Gebäuden der Grenzwert überschritten wird, wenn er auf 300 Becquerel gesenkt wird», sagt Martha Gruson von der Sektion Radiologische Risiken des BAG zur «SonntagsZeitung». Gewisse Kantone wie das Tessin oder Graubünden sind stärker betroffen. Roland Fiechter, Leiter der Bündner Chemikaliensicherheit, rechnet bei einer Grenzwertsenkung mit rund 6500 sanierungsbedürftigen Häusern. Dabei unterschreiten derzeit nicht einmal alle Häuser den aktuellen Grenzwert von 1000 Becquerel.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch