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Die CVP dominiert den Ständerat weiterhin

Die Thurgauerin Brigitte Häberli sichert der CVPden elften Sitz in der kleinen Kammer. Doch die Schlacht ums Stöckli ist noch nicht geschlagen – und die Konkurrenz hat Ambitionen.

Nummer elf: Brigitte Häberli schafft den Wechsel vom Nationalrat in den Stännderat.
Nummer elf: Brigitte Häberli schafft den Wechsel vom Nationalrat in den Stännderat.
Keystone

Auch nach den zweiten Wahlgängen von heute Sonntag ist die CVP dominierende Kraft im Ständerat: Die Partei kommt nach aktuellem Stand auf 11 Sitze (bisher: 14). Die FDP eroberte 8 Sitze (12), die SP 9 (8), die SVP 4 (7) und die Grünen 2 (2). Mit Thomas Minder ist neu ein Parteiloser im Ständerat.

Der Unternehmer und Vater der Abzockerinitiative Minder möchte entweder der SVP-Fraktion oder glp-Fraktion beitreten, wie er nach seiner Wahl ankündigte. Einen Beitritt in eine Partei lehnt er nach wie vor kategorisch ab. Durch Minders Wahl verlor die FDP ihren Schaffhauser Sitz. Nun bleiben für den Ständerat noch elf Sitze in acht Kantonen (BE, TI, ZH, UR, SZ, SG, AG, SO) zu besetzen. Die Wahlen finden in den kommenden drei Wochen statt.

SP mit Ambitionen

Bereits am nächsten Sonntag will die CVP ihren Tessiner Sitz sichern. Schwierig wird die Aufgabe für die Partei eine Woche später in den Kantonen Schwyz und St. Gallen, wo sie je einen Sitz zu verteidigen hat.

Am 4. Dezember hingegen dürfte die CVP in Solothurn einen neuen Sitz gewinnen – und zwar auf Kosten der FDP. Die FDP ihrerseits muss ebenfalls im Kanton Tessin einen Sitz verteidigen. Auch in den zweiten Wahlgängen in den Kantonen Aargau und Zürich stehen für die Partei je ein Sitz auf dem Spiel.

Die SP, die bereits acht Wiederwahlen sowie eine Neuwahl im Kanton Aargau verbuchen konnte, will am 20. November in Bern ihren an die SVP verlorenen Sitz zurückerobern. Weiter versuchen die Sozialdemokraten in St. Gallen und im Tessin einen zusätzlichen Ständeratssitz zu ergattern.

Einen Sitz für die BDP

Die SVP wiederum möchte ihre Sitze in Bern und Aargau halten. In den Kantonen Zürich, Schwyz, Uri und St. Gallen will sie je einen zusätzlichen Sitz erobern. Gute Chancen auf einen Sitzgewinn hat die Partei in St. Gallen, wo sie mit Parteipräsident Toni Brunner antritt.

Die Grünliberalen fiebern dem 27. November entgegen. Dann stehen die zweiten Wahlgänge in den Kantonen Zürich und Uri an, wo die Grünliberalen mit je einem Bisherigen antreten. Die BDP wiederum will ihren einzigen Sitz im Ständerat – jenen im Kanton Bern – verteidigen.

SDA/ami

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