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«Die Clubs eignen sich gut als Prügelknaben»

Bernhard Heusler, Vizepräsident des FC Basel, warnt vor gefährlichen Scheinlösungen im Kampf gegen die Gewalt im Fussball.

Nach den Krawallen. Der designierte FCB-Präsident Bernhard Heusler sieht die Clubs in der Gewaltdebatte zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Nach den Krawallen. Der designierte FCB-Präsident Bernhard Heusler sieht die Clubs in der Gewaltdebatte zu Unrecht an den Pranger gestellt.
Keystone

Letzten Sonntag musste das Zürcher Derby zwischen den Fussballclubs GC und FCZ im Zürcher Letzigrundstadion wegen Ausschreitungen auf den Zuschauerrängen abgebrochen werden. Zwei Petarden wurden in den GC-Fanblock geworfen, mehrere Dutzend vermummte Anhänger beider Clubs gingen aufeinander los (die BaZ berichtete). Seither hat sich die Diskussion darüber, wie die gewalttätigen Fussballfans bekämpft werden könnten, erneut intensiviert. Bernhard Heusler (47), Vizepräsident des FC Basel und seit 2006 zuständig für die Fanpolitik, nimmt im BaZ-Interview Stellung zu den von der Politik vorgeschlagenen Massnahmen und zur Verantwortung der Clubs.

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