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«Die Billag wird um diesen Auftrag kämpfen»

Der Nationalrat debattierte heute über die Frage, wer für Radio und Fernsehen bezahlen soll und wer das Geld eintreibt. Billag-Präsident Werner Marti über Opting-Out, seine Kontrolleure und «Glanz&Gloria».

«Ohne staatliche Gelder ist ein qualitativ hochstehendes Angebot nicht denkbar»: Verwaltungsratspräsident der Billag, Werner Marti.
«Ohne staatliche Gelder ist ein qualitativ hochstehendes Angebot nicht denkbar»: Verwaltungsratspräsident der Billag, Werner Marti.
Gaetan Bally, Keystone
Auftrag auf der Kippe: Ob die Billag nach 2018 noch solche Rechnungen verschicken wird, ist offen. Am Mittwoch debattiert der Nationalrat eine Gesetzesänderung, die auch die Aufgaben des Gebühreneintreibers neu definiert.
Auftrag auf der Kippe: Ob die Billag nach 2018 noch solche Rechnungen verschicken wird, ist offen. Am Mittwoch debattiert der Nationalrat eine Gesetzesänderung, die auch die Aufgaben des Gebühreneintreibers neu definiert.
Gaetan Bally, Keystone
Rechnungen der Billag werden in der Druckerei von Swiss Post Solutions in Härkingen gedruckt. (Aufnahme vom 26. April 2012)
Rechnungen der Billag werden in der Druckerei von Swiss Post Solutions in Härkingen gedruckt. (Aufnahme vom 26. April 2012)
Gaetan Bally, Keystone
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Bei der Revision des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen geht es unter anderem um die Frage, ob einzelne Bürger von der Abgabe befreit werden können. Wie viele Menschen gibt es in der Schweiz, die keine Empfangsgeräte für Radio und Fernsehen besitzen?

Das ist schwierig zu sagen. Wir wissen, wie viele Haushalte bei der Billag angemeldet sind. Beim Radio beträgt die Durchdringungsrate 97 Prozent, beim Fernsehen 93 Prozent. Wir vermuten, dass viele der übrigen Haushalte trotzdem Empfangsgeräte besitzen. Wie viele das sind, wissen wir nicht. Aber gibt es sicher solche, die nicht in der Lage sind, Fernseh- und Radioprogramme zu empfangen.

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