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Die Angst vor «Dreckstrom» dominierte

Die Furcht vor vermehrten Stromimporten war zentral für jene, die gegen die Initiative stimmten. Das zeigt die Tamedia-Nachbefragung.

Die Warnung vor der «extremen Ausstiegsinitiative» fand Gehört beim Stimmvolk: Pressekonferenz des Nein-Komitees. Foto: Marcel Bieri (Keystone)
Die Warnung vor der «extremen Ausstiegsinitiative» fand Gehört beim Stimmvolk: Pressekonferenz des Nein-Komitees. Foto: Marcel Bieri (Keystone)

Mit einem überraschend deutlichen Anteil von 54,2 Prozent hat das Stimmvolk die Initiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie» abgelehnt. Was waren die Gründe für das Nein?

Die Tamedia-Nachbefragung bei rund 12'000 Teilnehmern zeigt, dass die Angst vor einer Abhängigkeit von schmutzigen Kohle- und Atomstromimporten aus dem Ausland ausschlaggebend war: 33 Prozent der Nein-Stimmenden gaben dieses Argument an. Mit deutlichem Abstand folgen die Begründungen «Gefährdung der Stromversorgung in der Schweiz» und «falsches Abschaltdatum» (beide 16 Prozent). Kaum eine Rolle spielte dagegen das oft gebrauchte Argument der Gegner, dass der Strom ohne Atomenergie teurer würde (5 Prozent).

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