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«Die Ära Blocher ist vorbei»

Die SVP ist mit ihren Ständeratskandidaturen in Zürich, Aargau, St. Gallen und Uri gescheitert. Politberater Louis Perron über die jüngsten Wahlniederlagen der einstigen Erfolgspartei.

Weit abgeschlagen: Christoph Blocher hat nach 1987 zum zweiten Mal bei den Ständeratswahlen eine Niederlage eingefahren.
Weit abgeschlagen: Christoph Blocher hat nach 1987 zum zweiten Mal bei den Ständeratswahlen eine Niederlage eingefahren.
Keystone
Auch SVP-Parteipräsident ist in St. Gallen mit seiner Ständeratskandidatur knapp gescheitert.
Auch SVP-Parteipräsident ist in St. Gallen mit seiner Ständeratskandidatur knapp gescheitert.
Keystone
Eine Ausnahme in der Serie von Niederlagen: Der Schwyzer SVP-Nationalrat Peter Föhn hat im zweiten Wahlgang den Sprung ins Stöckli geschafft.
Eine Ausnahme in der Serie von Niederlagen: Der Schwyzer SVP-Nationalrat Peter Föhn hat im zweiten Wahlgang den Sprung ins Stöckli geschafft.
Keystone
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Die SVP ist mit ihren Ständeratskandidaturen in Zürich, Aargau, St. Gallen und Uri gescheitert? Wie ist dies zu werten? Das ist keine grosse Überraschung. Der Sturm aufs Stöckli war von Anfang an eine PR-Aktion. Nun ist diese zum Sturm im Wasserglas verkommen.

Blocher hat selbst in seiner Heimatgemeinde Herrliberg am wenigsten Stimmen erhalten. Um es einfach zu sagen: Die Ära Blocher ist vorbei. Das Gesamtresultat ist bemerkenswert. Christoph Blocher hat lediglich 122'000 Stimmen erhalten. Das sind 30'000 weniger als bei seiner Ständeratskandidatur 1987 und gar 50'000 weniger als bei Ueli Maurer vor vier Jahren. Christoph Blocher hat die Schweiz wie kein anderer Politiker geprägt, heute ist er aber klar gescheitert.

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