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«Der Unmut in der Bevölkerung ist riesig»

Eigentlich sollte das Gesetz Whistleblower besser schützen. Geschehen ist das Gegenteil: Die bekannte Whistleblowerin Margrit Zopfi sagt, was sie von der Verschärfung des Gesetzes hält.

Als sich das Blatt wendete: Nach einem Freispruch des Zürcher Bezirksgerichts und einer Auszeichnung verurteilte das Obergericht die beiden Whistleblowerinnen Esther Wyler und Margrit Zopfi (rechts).
Als sich das Blatt wendete: Nach einem Freispruch des Zürcher Bezirksgerichts und einer Auszeichnung verurteilte das Obergericht die beiden Whistleblowerinnen Esther Wyler und Margrit Zopfi (rechts).
Keystone

Gestern hat der Ständerat entschieden, dass die Meldung eines Whistleblowers an die Öffentlichkeit in jedem Fall unzulässig ist. Hätten Sie die «Weltwoche» 2007 auch über die Missstände im Zürcher Sozialamt informiert, wenn die Gesetzeslage schon damals so klar gewesen wäre? Ich hätte mich genau gleich verhalten wie damals. Es gibt keine bessere Kontrolle, keine bessere Aufsicht als die Öffentlichkeit. Für unseren Fall war es sehr wichtig, dass die Medien der Bevölkerung die Augen geöffnet haben. Sonst wäre nie etwas passiert.

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