Zum Hauptinhalt springen

Der Ständerat, der schon gewählt ist

CVP-Ständerat Paul Niederberger ist seit Anfang September gewählt, ohne dass ein Wähler zur Urne gegangen wäre. Nicht einmal die SVP greift seinen Sitz an.

Paul Niederberger hat seinen Sitz im Ständerat seit Anfang September für weitere vier Jahre auf sicher. Er ist in stiller Wahl bestätigt worden, weil kein anderer Kandidat Interesse an dem Amt angemeldet hatte.
Paul Niederberger hat seinen Sitz im Ständerat seit Anfang September für weitere vier Jahre auf sicher. Er ist in stiller Wahl bestätigt worden, weil kein anderer Kandidat Interesse an dem Amt angemeldet hatte.
Keystone
Niederberger ist privilegiert: «Die andern mussten in der Herbstsession jeden Abend an Wahlkampfveranstaltungen teilnehmen, ich nicht», sagt er zu . Gegenüber den Medien gebe er sich ohnehin zurückhaltend, er arbeitet lieber im Hintergrund.
Niederberger ist privilegiert: «Die andern mussten in der Herbstsession jeden Abend an Wahlkampfveranstaltungen teilnehmen, ich nicht», sagt er zu . Gegenüber den Medien gebe er sich ohnehin zurückhaltend, er arbeitet lieber im Hintergrund.
Keystone
Noch ein Parlamentarier kann sich schon vor den Wahlen zurücklehnen. Ständerat Ivo Bischofberger (CVP, AI), hier mit seiner Frau Margrith, wurde an der Landsgemeinde im Mai bestätigt.
Noch ein Parlamentarier kann sich schon vor den Wahlen zurücklehnen. Ständerat Ivo Bischofberger (CVP, AI), hier mit seiner Frau Margrith, wurde an der Landsgemeinde im Mai bestätigt.
Keystone
1 / 4

Rund 3500 Kandidaten füllen schweizweit die Parteilisten, sie alle wollen am Sonntag ins Parlament gewählt werden. Darunter befinden sich etwa 200 Bisherige. Einer davon, der Nidwaldner CVP-Ständerat Paul Niederberger, ist bereits gewählt.

Besser gesagt, er ist in stiller Wahl bestätigt worden, weil kein anderer Kandidat Interesse an dem Amt angemeldet hatte. Am 5. September lief die Anmeldefrist bei der Nidwaldner Staatskanzlei ab, seit diesem Tag hat Niederberger seinen Sitz in Bern für vier weitere Jahre auf sicher.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.