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«Der Mann ist gut»

Alain Berset und Pierre-Yves Maillard gelten als Favoriten für den frei werdenden SP-Bundesratssitz. Wer hat die besseren Chancen? Eine Umfrage unter Parlamentariern und Experten.

Geniessen das Vertrauen der Fraktion: Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard.
Geniessen das Vertrauen der Fraktion: Alain Berset (links) und Pierre-Yves Maillard.
Keystone
Der Entscheid fiel auf sie: Ständerat Alain Berset (links) und Staatsrat Pierre-Yves Maillard, hier an der SP-Delegiertenversammlung in Biel, Anfang Oktober.
Der Entscheid fiel auf sie: Ständerat Alain Berset (links) und Staatsrat Pierre-Yves Maillard, hier an der SP-Delegiertenversammlung in Biel, Anfang Oktober.
Keystone
Pierre-Yves Maillard: Der 43-Jährige war bis 2004 Nationalrat und auch als Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz gut vernetzt. (10. Oktober 2011)
Pierre-Yves Maillard: Der 43-Jährige war bis 2004 Nationalrat und auch als Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz gut vernetzt. (10. Oktober 2011)
Laurent Gillieron, Keystone
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Für den ehemaligen SP-Präsidenten Peter Bodenmann ist klar: «Alain Berset ist gewählt», sagt er auf Anfrage von Redaktion Tamedia. Und er fügt hinzu: «Der Bundesrat ist ein Kastratenchörli.» Berset passe deshalb viel besser ins Gremium.

Tatsächlich gilt der Freiburger SP-Ständerat Alain Berset als Favorit für den Ersatz von SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Ihm gelang das Kunststück, als Sozialdemokrat in den Ständerat gewählt zu werden; am Sonntag wurde er sogar mit einem Glanzresultat bestätigt. Zudem gilt er als pragmatisch: Er will nicht in die EU und er will den Kapitalismus nicht überwinden.

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