Zum Hauptinhalt springen

Der Kanton Bern wagt sich beim Bau von Zweitwohnungen am weitesten vor

Der Berner Regierungsrat foutiert sich um die Richtlinie von Bundesrätin Doris Leuthard. Bern empfiehlt den Gemeinden, bis Ende Jahr Baugesuche noch zu bewilligen.

Umstrittene Übergangsregelung bei den Bewilligungen für Zweitwohnungen: Die Baustelle des Swiss Alp Resort in Grindelwald (Juni 2008). (Bild: Alessandro Della Bella/Keystone)
Umstrittene Übergangsregelung bei den Bewilligungen für Zweitwohnungen: Die Baustelle des Swiss Alp Resort in Grindelwald (Juni 2008). (Bild: Alessandro Della Bella/Keystone)

Seit der Annahme der Zweitwohnungsinitiative am 11. März streiten Bund und Kantone darüber, ab wann das Volksbegehren gilt. Bundesrätin Leuthard empfahl den Kantonen, neue Baugesuche vorläufig zu sistieren. Die von der 20-Prozent-Klausel am stärksten betroffenen Berg- und Tourismuskantone stellen sich jedoch auf den Standpunkt, dass die Initiative erst ab 1. Januar 2013 gilt und bis dahin eingehende Baugesuche bewilligt werden können – auch dort, wo der Zweitwohnungsanteil bereits 20 Prozent beträgt. Dies müsse der Bundesrat in einer Übergangsverordnung festhalten, fordern die Kantone.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.