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«Das ist staatliche PR für die Privatisierung der E-ID»

Die Swiss Sign Group präsentierte ihr Konzept für die E-ID ausgerechnet am Digitaltag des Bundes. Das stösst Kritikern sauer auf.

Stand der Swiss ID im Zürcher Hauptbahnhof: Die Firma Swiss Sign Group will die E-ID vertreiben. Foto: Urs Jaudas
Stand der Swiss ID im Zürcher Hauptbahnhof: Die Firma Swiss Sign Group will die E-ID vertreiben. Foto: Urs Jaudas

Nutzername, Passwort, Enter. Und los geht es, ab in die Welt des digitalen Staates, klick, eine Wohnsitzbestätigung bestellt, klick, hallo Betreibungsregisterauszug, klick, ciao Steuererklärung.

Das wäre der Plan. Doch so einfach ist es nicht. Der Staat und der digitale Bürger leben in der Schweiz aneinander vorbei, weil das Eintrittsbillett, die E-ID, zum Politikum geworden ist. Die heikle Frage: Wer stellt die elektronische Identität aus? Private Unternehmen? Oder der Staat?

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