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Der IZRS präsentiert sich als politisches Opfer

Nach den Vorwürfen wegen Terrorpropaganda weist der Islamische Zentralrat jede Schuld von sich. Doch das Gebaren des Vereins wirft einige Fragen auf.

Filmemacher und IZRS-Vorstandsmitglied Naim Cherni. Foto: Keystone
Filmemacher und IZRS-Vorstandsmitglied Naim Cherni. Foto: Keystone

Die Männer stehen am Eingang eines Konferenzraumes im Berner Hotel Schweizerhof und warten mit gefalteten Händen. Ernste Blicke, breite Schultern, schwarze Kleidung. Jeder trägt das goldene Logo des Islamischen Zentralrates Schweiz (IZRS) auf der Brust: ein Doppelmond, der Aktivität und Dynamik symbolisieren soll. Der IZRS hat zur Medienkonferenz geladen. Er will Stellung nehmen zu den Vorwürfen gegen eines ihrer Vorstandsmitglieder, Naim Cherni. Gegen ihn hat die Bundesanwaltschaft ein Verfahren eröffnet, weil er terroristische Propagandafilme erstellt und verbreitet haben soll. Die Journalisten müssen ihre Taschen durchsuchen lassen. Der Metalldetektor liegt griffbereit, Sicherheitsleute verteilen sich im Raum. Präsident Nicolas Blancho spricht ein arabisches Gebet, bevor er seinen Vortrag beginnt.

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