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Der föderalistische Gedanke hat viele Stimmende geleitet

Die Stimmenden lehnten die Volksinitiative der AL mit 59,2 Prozent klarer als erwartet ab.

Genf hat die Pauschalsteuer gestern zweifach bestätigt. Aufnahme vom Golfplatz in Cologny. Foto: Nicolas Righetti (Rezo)
Genf hat die Pauschalsteuer gestern zweifach bestätigt. Aufnahme vom Golfplatz in Cologny. Foto: Nicolas Righetti (Rezo)

Die Diskussion um die Pauschalsteuer macht nicht gerade einen Graben, aber immerhin eine Verwerfungslinie durchs Land sichtbar. Sie teilt es in eine nördliche und südliche Hälfte, die eine wirtschaftlich potent, die andere strukturschwach, aber landschaftlich bevorteilt. Und diese hat gestern die Abschaffung der Pauschalsteuer deutlich abgelehnt, insbesondere die Kantone Wallis, Graubünden und Tessin, aber auch Waadt und Genf; dort wohnen mit Abstand am meisten Pauschalbesteuerte. Der Norden, der weniger auf diese Steuer angewiesen ist, sagte zwar auch Nein, aber nicht so deutlich; die Stimmenden wollten ihren Ferienkantonen das Instrument der Pauschalsteuer nicht nehmen. Einzig Schaffhausen, der nördlichste Kanton, wollte es abschaffen. Am Ende scheiterte die AL-Volksinitiative an Volk und Ständen. 59,2 Prozent sagten Nein.

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