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Der Ausstieg bekommt ein neues Leben

Das Bundesamt für Energie beugt sich nochmals über das Kapitel «atomfreie Energieversorgung». Ein Ausstiegsszenario liegt seit vier Jahren bereit.

Ein Atomausstieg würde auch in Sachen Natur- und Heimatschutz Kompromisse erfordern: Solarstrom-Anlagen auf dem Flachdach der Migros in Stans.
Ein Atomausstieg würde auch in Sachen Natur- und Heimatschutz Kompromisse erfordern: Solarstrom-Anlagen auf dem Flachdach der Migros in Stans.
Keystone

Ein Szenario für eine atomfreie Energieversorgung liegt beim Bund seit Jahren in der Schublade. Es handelt sich um die Energieperspektiven 2035, die der frühere Energieminister Moritz Leuenberger erarbeiten liess und die seit 2007 fertig skizziert sind.

Nun beugt sich das Bundesamt für Energie erneut über dieses Kapitel, wie Uvek-Vorsteherin Doris Leuthard gestern vermeldete. Martin Bäumle, Nationalrat und Präsident der Grünliberalen, erwartet keine inhaltlichen Änderungen, sondern höchstens Anpassungen: Die steigenden Bevölkerungszahlen bedeuten mehr Energieverbrauch, der technische Fortschritt erhöht das Potenzial von erneuerbaren Energien.

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