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Datenbank für die Rekrutierung von Ausländern

Wirtschaft und Staat sollen künftig belegen müssen, wie viele Arbeitskräfte sie im Ausland holen. Nationalrat Hans Grunder (BDP) will so die Zuwanderung bremsen.

Fordert Erfolgskontrolle über die Anstellungspolitik in Form eines Monitorings: BDP-Nationalrat Hans Grunder. Foto: Keystone
Fordert Erfolgskontrolle über die Anstellungspolitik in Form eines Monitorings: BDP-Nationalrat Hans Grunder. Foto: Keystone

Im Ziel sind sie sich einig: Politik und Wirtschaft müssen einen Weg finden, wie sich die Masseneinwanderungs­initiative der SVP umsetzen lässt, ohne dass es zum Bruch mit der EU kommt und die Wirtschaft zu schlingern beginnt. Ein möglicher Weg führt über die Selbstverantwortung: Jeder Unternehmer und jede staatliche Institution hat es grundsätzlich selbst in den Hand, bei der Rekrutierung von Arbeitskräften das inländische Potenzial besser zu nutzen und so den Zustrom von Menschen aus dem Ausland einzudämmen. Allerdings lässt sich nur schwerlich eruieren, welche Firma respektive welche staatliche Stelle in welchem Ausmass ennet der Grenze auf ausländisches Personal zurückgreift. Die kantonalen Verwaltungen Berns und Zürichs etwa führen dazu keine Statistik (Redaktion Tamedia von gestern).

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