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«Dass die Eltern sich verweigern, kann ich nicht nachvollziehen»

Eine Schülerin aus St. Margrethen darf weiterhin mit dem Kopftuch zur Schule. Gleichzeitig kritisiert das Gericht die fehlende Integration der Familie. Ferah Ulucay vom Islamischen Zentralrat (IZRS) nimmt Stellung.

«Die muslimische Frau wird trotz dieses St. Galler Urteils weiterhin diskriminiert werden auf dem Arbeits- und auf dem Wohnungsmarkt»: IZRS-Generalsekretärin Ferah Ulucay, die als Beobachterin bei der St. Galler Gerichtsverhandlung dabei war.
«Die muslimische Frau wird trotz dieses St. Galler Urteils weiterhin diskriminiert werden auf dem Arbeits- und auf dem Wohnungsmarkt»: IZRS-Generalsekretärin Ferah Ulucay, die als Beobachterin bei der St. Galler Gerichtsverhandlung dabei war.
Keystone

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Grundsätzlich sind wir sehr zufrieden, dass wir auf der gerichtlichen Ebene einen weiteren Erfolg erzielen konnten. Gleichzeitig wird das Kopftuch von der Gesellschaft und von der Politik stark abgelehnt. Die muslimische Frau wird trotz dieses St. Galler Urteils weiterhin diskriminiert werden auf dem Arbeits- und auf dem Wohnungsmarkt. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer wird bei uns eine neue Mauer aufgebaut, eine mentale, gegenüber dem Islam. Vor allem gegenüber der muslimischen Frau.

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