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Das Tessin hadert – und leidet

Der Südkanton ist in einer vertrackten Situation. Grenzen schliessen oder offen lassen?

Am Zoll von Chiasso war es fast schon gespenstisch ruhig: Zwei Grenzwächter kontrollieren ein italienisches Auto. Foto: Keystone
Am Zoll von Chiasso war es fast schon gespenstisch ruhig: Zwei Grenzwächter kontrollieren ein italienisches Auto. Foto: Keystone

Kommt es zum Chaos? Das war die grosse Frage, die die Tessiner am Montagmorgen beschäftigte. Denn der Entscheid der italienischen Behörden von Samstagabend, Norditalien abzuriegeln, betraf auch die 70'000 Frontalieri, die täglich ins Tessin einreisen und zur Arbeit gehen. Zudem liessen die Schweizer Behörden verlauten, dass nur noch Grenzgänger mit einem Schweizer Arbeitsvertrag (Bewilligung G) einreisen dürfen.

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