ABO+

Das riskante Spiel um No Billag

Mit einem Ja zu No Billag schadet man nur sich selbst.

hero image
Rudolf Strahm@tagesanzeiger

Es geht um 365 Franken im Jahr. Das ist ab nächstem Jahr für jeden Haushalt ein Franken an Radio- und Fernsehgebühren pro Tag.

Journalisten, Kulturschaffende, Intellektuelle haben die Bedeutung der SRG für die nationale Solidarität und die helvetische Kultur ausgiebig heraufbeschworen. Dieser intellektuellen Mobilmachung sollen hier nicht weitere gescheite Analysen beigefügt werden. Gewiss ist, dass das komplette Verbot der öffentlichen Gebührenfinanzierung von SRG und 34 Lokalsendern, wie es die No-Billag-Initiative anstrebt, die Schweiz ähnlich verändern würde, wie Berlusconis privates Oligarchen-TV Italien revolutioniert hat. Vergessen wird oft, dass die Abschaffung der ungeliebten Radio- und Fernsehgebühren für uns Konsumenten kostspieliger wäre. Von der Ökonomie der Medien ist hier die Rede.

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt