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«Das ist eine Kampfschrift gegen drei Initiativen»

Laut Avenir Suisse sind Reichtum und Wohlstand in der Schweiz weniger ungleich verteilt, als oft behauptet wird. Der Ökonom und Statistiker Hans Kissling nimmt Stellung zu fünf Thesen des Thinktanks.

Laut Berechnungen von Avenir Suisse belegt die Schweiz einen Spitzenplatz: Der Gini-Koeffizient ist ein statistisches Mass, um die Gleichheit der Verteilung von Einkommen zu berechnen und zwischen Ländern zu vergleichen. Bei einem Gini-Wert 0 wären die Einkommen gleich verteilt. Ein Gini-Wert 1 hingegen bedeutete, dass einer alles verdienen würde. (Quelle: Avenir Suisse)
Laut Berechnungen von Avenir Suisse belegt die Schweiz einen Spitzenplatz: Der Gini-Koeffizient ist ein statistisches Mass, um die Gleichheit der Verteilung von Einkommen zu berechnen und zwischen Ländern zu vergleichen. Bei einem Gini-Wert 0 wären die Einkommen gleich verteilt. Ein Gini-Wert 1 hingegen bedeutete, dass einer alles verdienen würde. (Quelle: Avenir Suisse)

Die Schweiz ist kein Land mit starken ökonomischen und sozialen Gegensätzen, in dem sich die Einkommens- und Vermögensschere immer weiter öffnet. Das ist das Fazit einer neuen Publikation, die Avenir Suisse heute veröffentlicht hat. Die Offensive des liberalen Thinktanks in der Verteilungsdebatte stösst erwartungsgemäss auf Kritik. «Das ist eine Kampfschrift gegen drei Initiativen – die 1:12-, die Mindestlohn- und die Erbschaftssteuerinitiative», sagt Hans Kissling im Gespräch mit Redaktion Tamedia. Der Ökonom und frühere Chefstatistiker des Kantons Zürich äussert im Folgenden seine Meinung zu fünf Thesen von Avenir Suisse.

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