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Das akademische Störsignal

Der Historiker Thomas Maissen lehnt sich gegen das Geschichtsbild der Schweizer Nationalkonservativen auf und wurde damit zur Zielscheibe von SVP-Chef Christoph Blocher.

Thomas Maissen warnt die Schweiz davor, sich nur «einem einzigen Bergführer» anzuvertrauen. Foto: Gaëtan Bally
Thomas Maissen warnt die Schweiz davor, sich nur «einem einzigen Bergführer» anzuvertrauen. Foto: Gaëtan Bally

Er ist Basler, er ist Schweizer, und er ist Europäer. Seit über zehn Jahren arbeitet Thomas Maissen (52) nicht mehr in der Schweiz, wo er bis 2004 für die NZZ historische Analysen verfasste. War lange in Heidelberg, als Professor für Neuere Geschichte, ist seit 2013 Direktor des Deutschen Historischen Instituts in Paris, als erster Schweizer. Und dort sitzt er, in Heidelberg, in Paris, und erklärt aus sicherer Distanz die Heimat.

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