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CVP verlangt Wohnzonen für Einheimische

Mit exklusiven Zonen wollen CVP-Politiker die Wohnsituation für Einheimische in Touristenorten verbessern. Knackpunkt des Vorstosses dürfte der Finanzierungsvorschlag sein.

Auswärtige sorgen in Touristenorten für Wohnunsnot bei Einheimischen: Ferienhäuser in Davos.
Auswärtige sorgen in Touristenorten für Wohnunsnot bei Einheimischen: Ferienhäuser in Davos.
Keystone

CVP-Politiker wollen die Wohnungsnot, unter der Einheimische heute in Tourismusorten oder Steuerparadiesen leiden, mit einem neuen Instrument bekämpfen.

Angeführt von Nationalrat Norbert Hochreutener fordern sie in einem Vorstoss die Schaffung von neuen Einheimischenzonen. Dabei soll der Bundesrat ein entsprechendes Begehren prüfen. Die Gemeinden sollen Wohnungen und Häuser in diesen Zonen verbilligen. Die Gemeinden sollen die Zonen selbst Subeventionieren. Das Geld soll beschafft werden, indem die Gemeinden bei der Umzonung von Landwirtschafts- in Bauland eine Steuer erheben.

Christoph Darbellay hat den Vorstoss bereits unterschrieben. «Das ist ein wichtiges Anliegen», sagt der CVP Parteichef. In Tourismusorten wie Verbier könnten sich Einheimische kaum mehr eine eigene Wohnung oder ein Haus leisten.

Mindestens zehn Jahre im Ort

Profitieren können sollen Personen, welche seit mindestens zehn Jahren im Ort wohnen. Verschiedene betroffene Gemeinden reagieren gegenüber der «Sonntags Zeitung» positiv auf den Vorschlag.

Auch das zuständige Bundesamt für Raumplanung unterstützt die Stossrichtung von Hochreuteners Forderung. Zum Knackpunkt werden dürfte die Umzonungssteuer. Viele bürgerliche Politiker wehren sich dagegen.

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