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Christoffel Brändli bleibt bei der SVP

Der Bündner Ständerat wird Mitglied bei der neuen SVP des Kantons Graubünden. Er kritisiert die neue BDP scharf.

Der aus der alten SVP Graubünden hervorgegangenen Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP) wirft er ein «diktatorisches Vorgehen» vor. «Als Gegner einer Parteispaltung war es für mich von Anfang an klar, dass ich in der BDP nicht mitmachen werde», sagte Brändli der «Südostschweiz». Überdies lehne er das diktatorische Vorgehen der BDP betreffend Namensänderungen oder Kommissionsbesetzungen im Grossen Rat ab.

Brändli verspricht sich bei der SVP mehr politischen Einfluss als bei der BDP. Er verweist dabei darauf, dass die BDP im Bundesparlament noch immer keine Fraktionsstärke hat. Zudem habe sich eine Mehrheit seiner Ortspartei Ignis-Landquart für den Wechsel zur neuen SVP Graubünden ausgesprochen.

FDP zu links für Brändli

Brändli stellt einen wachsenden Einfluss der gemässigten SVPler innerhalb der SVP Schweiz fest. «Ich erwähne das klare Bekenntnis von Dölf Ogi zur SVP sowie verschiedene Äusserungen von Nationalrat Peter Spuhler.» Auch sei die SVP bereit bei der Personenfreizügigkeit «Gesamtverantwortung zu übernehmen».

Seine im Frühsommer gemachte Empfehlung, zur FDP überzutreten, sei für jene Leute gedacht gewesen, die sich von der SVP abspalten wollten, sagte Brändli weiter. Für ihn selber sei wegen deren linken Flügel ein Beitritt zur FDP nie ein Thema gewesen.

Später wieder zusammenkommen

Den vier BDP-Nationalräten empfiehlt er, in der SVP-Fraktion mitzumachen. «Es würde doch Sinn machen, in einer Fraktionsgemeinschaft zusammenzuarbeiten, um vielleicht später wieder einmal zusammenzukommen.» Er sei aber überrascht, dass sich einige BDP-Vertreter noch aggressiver aufführen würden als einzelne SVP-Exponenten.

Die SVP Graubünden ist am Freitagabend auch um zwei Sektionen angewachsen. Die Kreispartei Luzein entschied sich an einer Versammlung für den Beitritt zur SVP. Neugegründet wurde die SVP Unterengadin-Val Müstair.

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