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Bundesrat zieht die Bonus-Bremse für Chefs

Die Chefs von SBB, Post und Ruag kassierten in den letzten Jahren üppige Boni. Zu üppige, findet der Bundesrat und legt eine Obergrenze fest.

Urs Breitmeier verdient 1'010'236 Franken, davon Bonus: 499'836 Franken.
Urs Breitmeier verdient 1'010'236 Franken, davon Bonus: 499'836 Franken.
Urs Flüeler, Keystone
Urs Schaeppi verdient 1'832'000 Franken, davon Bonus: 663'000 Franken. (Vom Boni-Deckel nicht betroffen)
Urs Schaeppi verdient 1'832'000 Franken, davon Bonus: 663'000 Franken. (Vom Boni-Deckel nicht betroffen)
Valeriano Di Domenico, Keystone
Johann Schneider-Ammann verdient 487'163 Franken.
Johann Schneider-Ammann verdient 487'163 Franken.
Lukas Lehmann, Keystone
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Wer etwas verkaufen will, muss beim Preis psychologisches Geschick zeigen. Man darf sich einer Schwelle nähern, sollte sie aber nicht überschreiten. 4.95 Franken ist ein guter Preis, 5.05 Franken ein schlechter. Die Vermutung liegt nahe, dass der Ruag-Verwaltungsrat ebendieses Einmaleins der Verkaufspsychologie befolgte, als er Anfang Jahr den Bonus von CEO Urs Breitmeier festlegte. Das Leitungsgremium unterschritt die 500'000 Franken haarscharf. Nebst seinem Fixlohn von 460'000 Franken und weiteren Leistungen erhielt der Chef der bundeseigenen Rüstungsschmiede als leistungsabhängiges Salär «lediglich» 499'836 Franken.

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