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Bund gibt Rekordsumme für PR-Berater aus

Der Bund lässt sich seine Imagepflege jedes Jahr Millionen kosten. Am meisten hat 2015 das Ministerium von Bundesrat Alain Berset ausgegeben.

14,2 Millionen Franken für die Öffentlichkeitsarbeit des EDI: Alain Berset nach einem Hearing im Bundeshaus in Bern. (Archivbild)
14,2 Millionen Franken für die Öffentlichkeitsarbeit des EDI: Alain Berset nach einem Hearing im Bundeshaus in Bern. (Archivbild)
Peter Klauzer, Keystone

Noch nie beschäftigten sich so viele interne Öffentlichkeitsarbeiter mit dem Image des Bundes. 2015 waren 309 Vollzeitstellen in Bern für die Kommunikation von Departmenten und Bundesämtern abgestellt. Das ist ein Drittel mehr Mitarbeiter als noch 2007, berichtet die «Handelszeitung».

Auch die Kosten für die Imagepolierer erreichten letztes Jahr einen Höchststand: Für Kommunikationsarbeiten ging gemäss Jahresrechnung 2015 die Rekordsumme von 81,2 Millionen Franken drauf – gegenüber 2007 ein Plus von 17 Prozent. Am meisten gibt dabei das Eidgenössische Departement des Innern von Bundesrat Alain Berset aus, nämlich 14,2 Millionen Franken. Dahinter folgen das VBS (13,2 Millionen) und das Uvek (11,6 Millionen). Auffallend ist das Wachstum im Infrastrukturdepartement: Die PR-Ausgaben für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation stiegen um fast 17 Prozent an.

Zur Imagepflege werden zunehmend externe Berater beigezogen. Diese werden über den Ausgabenposten «Beratung und Auftragsforschung» abgerechnet. Interne Quellen reden von 17,2 Millionen, die 2015 in die Kassen der PR-Berater flossen. Wie die «Handelszeitung» schreibt, arbeiten diverse Kommunkationsbüros im Auftrag von Bundesstellen, darunter Farner, Burson-Marsteller, Furrer Hugi, Reflecta oder Hirzel Neef Schmid. Ihre Stundenansätze bei Beratungen liegen bei 250 bis 300 Franken.

SDA/nag

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