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Bund ermittelt wegen Verbreitung von IS-Videos

Wer im Internet Videos der Terrormiliz Islamischer Staat verlinkt, macht sich strafbar. Die Bundesanwaltschaft beschäftigt sich mit vier Mitgliedern einer IS-Zelle in der Schweiz.

Propaganda-Videos sind auf seinem Radar: Bundesanwalt Michael Lauber. (Archivbild)
Propaganda-Videos sind auf seinem Radar: Bundesanwalt Michael Lauber. (Archivbild)
Marcel Bieri, Keystone

Wegen der Verbreitung von Propagandavideos über die Terrormiliz IS ermittelt die Bundesanwaltschaft in mehreren Fällen. Betroffen sind Personen, die in sozialen Netzwerken im Internet solche Videos verbreitet oder verlinkt haben. Die Bundesanwaltschaft (BA) bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda einen entsprechenden Bericht der «NZZ am Sonntag». Strafbar seien dabei die Unterstützung einer kriminellen Organisation, Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalttätigkeit und Gewaltdarstellungen.

Im Zusammenhang mit den sunnitischen Fanatikern vom so genannten Islamischen Staat (IS), die weite Teile Syriens und des Iraks erobert und versklavt haben, immer wieder auch ausländische Journalisten enthaupten und die Frauen anderer Glaubensrichtungen vergewaltigen, liefen mehr als zwei Dutzend Verfahren, sagt BA-Sprecherin Anna Wegelin.

Vor dem Abschluss steht das Verfahren gegen vier Mitglieder einer IS-Zelle in der Schweiz. Die vier Beschuldigten sollen Mitte Oktober angeklagt werden. Drei von ihnen befinden sich in Untersuchungshaft.

SDA/slw

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