Büro in Bern, Befehle aus Paris

Sieben Milliarden will der Bundesrat für neue Kampfjets ausgeben. Die Lobbyisten lauern schon.

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Christoph Lenz@lenzchristoph
Philipp Loser@philipploser

Ein paar Schritte vom Berner Bahnhof entfernt, gleich neben dem vornehmen Hotel Schweizerhof, führt ein schmaler Flur aus der Fussgängerzone ins Dunkle. Seit kurzem gibt es hier einen neuen Mieter: Rafale International.

Doch wer läutet, wartet vergeblich. Und wer anruft, erfährt, dass Rafale International nicht reden will. «Geht wirklich nicht», sagt der Mann am Telefon. Erst müsse er eine Kommunikationsstrategie anfordern – «aus Paris».

Was also tut Rafale International in der Bundesstadt? Die grössten Geheimnisse stehen, wie so oft, im Handelsregister. Demnach hat die Berner Niederlassung von Rafale International, gegründet im Februar, drei Aufgaben. Erstens: Marketing und Promotion für den Kampfjet Rafale in der Schweiz. Zweitens: Pflegen der Beziehungen zu den Bundesbehörden. Drittens: Sammeln aller Informationen zum Kauf eines neuen Kampfjets durch die Schweiz.

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